Der Zusammenhang von Neugier
und innovativen Lösungen
Der Quantensprung des Denkens:
Was den Menschen von einer KI unterscheidet
- und was eine KI eventuell niemals können wird
Das Wichtigste zuerst: Verlassen Sie Ihre Komfortzone !
Gedankliche Distanz zu alten Konzepten
Wenn wir die Konzepte - oder Lösungen - die wir bisher für passend halten, einfach mal auf den Kopf stellen, dann kommen wir oft auf ganz neue Ideen, Konzepte oder Lösungen.
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.
Dazu muss man kein Newton, Einstein oder Edison sein, sondern diese Kreativität steckt in jedem von uns!
Beispiel:
Wenn Sie jemandem eine Weizenähre vor die Augen halten und fragen: „Was kann man damit machen?“,
dann wird wohl fast immer die Antwort kommen: „Essen?“.
Wenn Sie jetzt aber aus diesem Bild heraus zoomen, dann sieht man irgendwann ein ganzes Feld mit Weizenähren.
Zoomen Sie noch weiter heraus, werden daraus viele Felder mit Weizen.
Wenn Sie jetzt noch einmal fragen: „Was kann man damit machen?“,
kommen viele Menschen plötzlich auf ganz andere, nämlich größere Ideen.
Die Menschen werden beispielsweise antworten:
„Aus der Ähre oder dem Stroh könnte man Papier machen ... oder einen Dämmstoff ... oder Kraftstoff.“
Aus einem einzelnen Ideen-Baum ist nun plötzlich ein Wald geworden, der ganz neue Horizonte bietet.
Zweiseitiges Denken
Dieses Vorgehen bezieht sich auf den alten römischen Gott Janus, der zwei Gesichter hatte, mit denen er gleichzeitig nach vorne und nach hinten schauen konnte.
Dieser Gott führt uns zu einem wichtigen Aspekt, um die eigenen Gedanken aus ihrem Korsett zu befreien:
Egal, was Sie vorbereiten oder lösen müssen - oder wenn Sie etwas planen wollen -
dann schauen Sie sich Ihr Thema doch einfach mal von der gegenüberliegenden Seite aus an.
Fragen Sie sich dabei:
- "Was würde ich NIEMALS tun, um diese Aufgabe anzugehen?"
Und dann:
- "Was wäre an diesem gegenteiligen Vorgehen TROTZDEM hilfreich?"
So öffnet sich der Geist für neue Ideen.
Sie werden dabei feststellen,
- dass auch andere Herangehensweisen an Ihr Thema 'funktionieren'
- und dass diese vielleicht sogar besser sind als die alten Lösungen
- oder Ihnen zumindest Ansätze liefern, mit denen Sie die alte Lösung verbessern können.
Und was machen Sie dann mit diesen Ideen ?
1. Halten Sie Ihre Ideen in einem Notizbuch fest.
Egal, ob digital eingetippt oder handschriftlich auf Papier oder Tablet.
(Ich empfehle übrigens die handschriftliche Variante mit Stift & Papier.)
Notizbücher halten wichtige Ideen, Denkansätze und Vorhaben fest.
So können Sie zwischen den Themengebieten hin und her springen
(die sich über die Zeit wahrscheinlich sogar gegenseitig befruchten werden)
und neue Ideen entwickeln.
...und blättern Sie immer wieder in Ihrem Notizbuch.
Ja, genau deshalb!
2. Erobern Sie neue Themengebiete
(siehe oben zur geistigen Distanz und dem zweiseitigen Denken)
Sie wissen es schon: Es geht um Ihre alte Komfortzone...
3. Verbinden Sie sich mit Experten
Netzwerken Sie
Diskutieren Sie
Es werden neue Ideen entstehen ... die Sie dann unbedingt festhalten sollten...
Ja, genau: Ihr Notizbuch !
...und Ihre Komfortzone !
Ja, Sie haben es vermutlich schon gemerkt ?
Alles im Leben ist nun mal ein großer Kreislauf...